Über das Internet Werbung zu schalten ist sehr beliebt, da es einfach umzusetzen und der Effekt leicht zu beziffern ist.

Manchmal wird der Begriff der Internetwerbung abgegrenzt gegenüber dem Online Marketing, da dieses ein noch größeres Gebiet umfasst. Zum Online Marketing werden nämlich auch Methoden dazugerechnet wie die Selbstdarstellung über eine Website, Suchmaschinenmarketing, Social Media-Marketing, Content-Werbung, und viele mehr. Wenn du dir davon ein genaueres Bild machen möchtest, lege ich dir die verlinkten Wikipedia-Artikel ans Herz, die dir eine gute Übersicht bieten können.

Was wir hier genauer anschauen wollen, ist die Displaywerbung (Display Advertising). Wer regelmäßig im Internet unterwegs ist, kennt bereits eine ganze Reihe davon und wird wohl bestätigen, dass diese eher selten erwünscht sind.

Als erstes Beispiel seien die Banner-Werbeanzeigen genannt. Sie können auftauchen als

  • eingebundenes Banner
    • werden meistens neben, über oder zwischen den Inhalten einer aufgerufenen Webseite platziert
  • Pop-up oder Pop-under
    • ein separates Browser-Fenster, das sich über oder unter dem Hauptfenster öffnet
  • Layer-Ad
    • dabei erscheint ein Banner über dem Inhalt der aufgerufenen Webseite und verdeckt diesen, der Schließ-Versuch führt oft zur Aktivierung des Links
  • Interstitial und Prestitial
    • das ist eine meist ganzseitige Werbeanzeige, die vor dem Laden einer Webseite angezeigt wird, und erst nach einer gewissen Zeit die gewünschte Seite freigibt

Die meisten dieser Banner-Anzeigen werden von SICHER SURFEN herausgefiltert und dem Nutzer nicht angezeigt.

Das Targeting beschreibt eine Werbe-Methode, die auf den Nutzer recht unheimlich wirken kann. Oft hört man Berichte wie: “Ich habe nur kurz über das neugeborene Baby einer Freundin geredet, und jetzt bekomme ich ständig Werbung für Windeln und Stillkissen…”

Diese individualisierte Werbung wird klassifiziert in

  • Semantisches Targeting (Datenbanken “hören dir zu”),
  • Retargeting (eine Webseite registriert deinen Besuch und bewirbt dich in nächster Zeit direkt),
  • oder Geotargeting (deine tatsächliche Position wird für gezielte Werbung verwendet),
  • weitere…

Diese Methoden haben alle gemeinsam, dass sie nicht bewusst veröffentlichte Informationen über dich verwenden, was viele Internetnutzer dazu veranlasst, sich nach Schutzmaßnahmen umzusehen. Denn so sehr Werbung manchmal auch nervt, ist sie doch eine harmlose Ausprägung dessen, was mit solch persönlichen Daten noch alles angestellt werden kann…

Targeting als Werbemethode verwendet das technische Verfahren des Webtracking, das wir in einem separaten Blog-Beitrag beschrieben haben. Da SICHER SURFEN Webtracking verhindert, kannst du dich mit diesem Filter gegen einen Großteil der üblichen Targeting-Methoden schützen.

Werbe-E-Mails sind ebenfalls jedem Internetnutzer ein Begriff. Bei vielen Webseiten, Dienstleistern im Internet und Webshops ist für die Anmeldung eine gültige E-Mail-Adresse nötig, die dann häufig angeschrieben wird, um Newsletter oder Angebote zu verteilen. Manchmal landen die E-Mail-Adressen auch in Datenbanken, die diese an Dritte weitergeben, so dass die Werbe-E-Mail-Flut irgendwann unübersichtlich oder sogar schädlich wird, womit wir bei Spam oder Junk wären (engl. für Müll, bezeichnet massenhafte, unerwünschte Nachrichten).

Auch unerwünschte Werbebanner, Links, Bilder und Videos, die in vielen E-Mails mitgeschickt werden, werden von SICHER SURFEN blockiert und nicht auf deinen Rechner geladen. Der eigentliche Inhalt der Mail bleibt dabei natürlich erhalten. Und möchtest du einmal eine E-Mail doch in ihrer ganzen bunten, blinkenden Pracht sehen, kannst du die blockierten Inhalte mit einem Mausklick jederzeit nachladen.

Es gibt noch eine Vielzahl weiterer Verfahren in der Internetwerbung:

  • Suchmaschinenwerbung erscheint, wenn man nach einem Begriff sucht, und dazu passende, gekennzeichnete Werbeanzeigen erhält (z.B. Google Ads bei der Suchmaschine Google).
  • Video oder Audio Advertising erinnern an klassische TV-Spots oder Radiowerbung, sind aber bei unterschiedlichen Internetinhalten mit eingebunden. Ein bekanntes Beispiel sind die Werbevideos auf YouTube, die vor Beginn des aufgerufenen Videos gezeigt werden.

Zu Alldem muss gesagt werden, dass ein Großteil dessen, was wir beim Surfen im Internet zu Gesicht bekommen, nicht bewusst von uns aufgerufen wurde. Viele optische und auch akustische Reize haben nichts mit den Inhalten zu tun, die wir eigentlich sehen wollten.

Zwar haben die meisten Nutzer eine Art Resistenz aufgebaut, die die Werbeanzeigen bereits ausblendet, bevor sie ins Bewusstsein eindringen kann. Doch das Unterbewusstsein bleibt beschäftigt, sei es mit der Verarbeitung der Reize oder mit der Bildung unterbewusster Wünsche, Meinungen und Träume. Parallel dazu werden die Marketing-Methoden immer penetranter, um Aufmerksamkeit zu erhaschen, oder noch besser versteckt und ausgefeilt, um das Unterbewusstsein zu triggern.

Um dieser Entwicklung gegenzusteuern, werden Werbefilter immer notwendiger. SICHER SURFEN hat hier einige Alleinstellungsmerkmale und Vorteile, die von herkömmlichen browser-basierten Adblockern abweichen.