DNS steht für Domain Name System. Eine Domain ist ein eindeutig zugeordneter Name, zum Beispiel die Seite www.sicher-surfen.de. Wenn du diese Seite öffnest, sendest du eine Anfrage mit dem Namen der gewünschten Seite, und diese Anfrage wird vom DNS-Server dann in eine zugehörige IP-Adresse umgewandelt (das nennt man übrigens forward lookup).

Auf der ganzen Welt verteilt stehen Tausende von Server, die wie eine gigantische Bibliothek den sogenannten Namensraum des Internets verwalten. Diese Bibliothek ist hierarchisch strukturiert in Zonen, und hier gibt es eine eindeutige Zuordnung von jeder Internetseite (URL = uniform resource locator) zu ihrer / ihren IP-Adresse/n.

Dank der DNS-Server musst du dir also nicht lauter IP-Adressen als Zahlenfolgen merken (was für die meisten eine ziemliche Herausforderung wäre), sondern nur den Namen deiner gesuchten Seite. So kann sich die IP-Adresse einer Website auch öfter mal ändern, oder gar aus mehreren IP-Adressen bestehen (nennt sich Lastverteilung oder Load Balancing), ohne dass du als Nutzer etwas davon merkst.

Wie kommt nun SICHER SURFEN ins Spiel? Wenn du den SICHER SURFEN Filter nutzt, gibst du in deinen Router ein, dass jede deiner Anfragen über den SICHER SURFEN DNS-Server geleitet und beantwortet wird. Nun funktioniert dieser DNS-Server tatsächlich wie ein Filter: Werbeanzeigen werden einfach als IP-Adresse 0.0.0.0 an dich weitergegeben, was dein Rechner nicht erkennt und somit gar nicht erst anzeigt. Genauso verfährt SICHER SURFEN mit anderen Webseiten (siehe Familien-Filter oder Social Media-Filter). Die Seite, die du sehen möchtest, wird aber – wie vorher auch – unverändert angezeigt.